Tansania Reisen- Ein Traum zwischen Serengeti und Sansibar

Die legendären Savannen mit ihren großen Gnu-, Zebra- und Antilopenherden, die Steppe der Masai und die Gewürzinsel Sansibar bringen viele Menschen zum Schwärmen! Aber auch kulturell ist dieses Land ein Juwel. Dort "wo der Mensch entstand" leben heute 128 Völker und Ethnien friedlich zusammen... Nach Tansania zu reisen bedeutet, sich auf die Spuren der Menschheitsentwicklung zu begeben und gleichzeitig ein spannendes Land mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen.

Für Paläntologen ist klar: wir sind alle Afrikaner und nicht weit von Tansania geboren. Vermutlich trennte sich der Entwicklungspfad von Affen und Menschen vor 4-6 Millionen Jahren im Great Rift Valley, das sich durch Tansania, Kenia und Äthiopien zieht. Mindestens 1 Million Jahre lebte der jüngste Vorfahre des heutigen Menschen neben anderen Hominiden in Afrika, bevor er sich „auf Reisen“ begab und sich in die unwirtlichen Gegenden im Norden (Europa) ausbreitete.

Heute leben in Tansania 128 Völker oder Ethnien in Frieden miteinander. Das liegt zum einem Großteil daran, dass es keine dominierende Volksgruppe gibt (die 3 größten Ethnien stellen jede für sich unter 10 % der Bevölkerung). Auf Reisen in Tansania trifft man die verschiedenen Ethnien. Die Volkszugehörigkeit ist von großer Bedeutung: Sprache, Kultur, Riten und Zeremonien werden gepflegt. Dennoch fühlen sich die Tansanier vor allem als Staatsbürger, denn durch das Leben in Gemeinschaftsdörfern (von einem Machthaber ins Leben gerufen und unter Zwang umgesetzt) entstand ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Ethnien, das in anderen Afrikanischen Ländern unbekannt ist.

Das Leben in der Serengeti wird vom Gras bestimmt: ob und wann das Gras in der Steppe wächst hängt wiederum davon ab, wann es regnet. Die Trockenzeit dauert in der Serengeti acht Monate, manchmal sogar länger. Bei länger aushaltenden Dürreperioden sterben selbst die widerstandsfähigen Gräser aus. In dieser Zeit wird den Überlebensgeist der Tiere und auch der Menschen, die dort leben auf eine harte Probe gestellt. Die Tiere ziehen dem frischen, saftigen Gras hinterher, quer durch Tansania und Kenia. Sie ziehen mit der Regenzeit von Süden nach Westen, weiter nach Norden und von dort in den Osten und wieder zurück in den Süden, dabei legen sie 1500 Kilometer zurück. Es ist ein grandioses Spektakel, wenn die riesigen Herden über die Weiten der Steppe ziehen.

Den Herden sind Verfolger auf der Spur: die Löwenrudel. Die eleganten Jäger dominieren die Savanne durch ihre Stärke, doch sie sind eindeutig in der Unterzahl. Auf ca. 800 Pflanzenfresser kommt nur ein Löwe. Auch sie sind auf Nahrung angewiesen, denn ihre Jungen können nur überleben, wenn die Löwen auch in der Trockenzeit genügend Tiere jagen können, um die Milch der Mütter zu erhalten. Versiegt die Milch, verhungert das Junge. Ein Rudel mit Jungtieren kann den großen Herden nicht hinterherziehen, denn die Jungen sind nicht in der Lage, große Entfernungen zurückzulegen, anders als z.B. bei Elefanten oder auch bei Gazellen. Auf Tansania Reise kann man vielfach die Jäger bei der Pirsch beobachten.


Neben der Serengeti und dem Nogoro Ngoro Krater lohnt sich auf einer Tansania Reise auch ein Besuch des Arusha Nationalparks. Über Sandwege und querfeldein fährt man auf einer abenteuerlichen Route entlang der Nordostflanke des Mount Meru zum Nationalpark, er beginnt an der berühmten Momella Lodge aus John Wayne's und Hardy Krügers Film "Hatari". Während einer Pirsch zu Fuß in dieser immergrünen Oase kommt man Büffeln, Zebras und den seltenen Colobosaffen sehr nahe. Die vom nahen Steilabbruch herabrieselnden Bäche speisen den flachen Soda-See und haben im Nordteil des Lake Manyara Nationalparks eine Waldoase mit üppiger Vegetation entstehen lassen. Im Park sind Elefanten, Büffel, Giraffen, Heerscharen von Pavianen und Impalas sowie Löwen beheimatet. Auch eine Vielzahl von Wasservögeln leben hier und Herden von Flusspferden suchen im kühlen Nass Schutz vor der brennenden Sonne. Der Lake Natron: wird auch als "Glutofen" Ostafrikas bezeichnet. Es handelt sich um eine wüstenähnliche Landschaft inmitten des Massaigebietes. Der Sodasee Natron, an dem saisonal abertausende Flamingos brühten, ist der Mittelpunkt dieser grandiosen Landschaft. Eine Wanderung in eine Schlucht an deren Ende ein Wasserfall für eine willkommene Erfrischung sorgt ist sehr lohnenswert und die untergehende Sonne taucht den Lake Natron in ein unvergleichliches Licht.

Für uns Touristen ist Tansania "Afrika wie im Bilderbuch". Tansania, das sind jene legendären Savannen, durch die riesige Gnu-, Zebra- und Antilopenherden ziehen. Das sind traditionsreiche Gewürzplantagen, deren Duft die Reisenden begleitet. Das ist die Äquatorsonne, die über dem Indischen Ozean und seinen bunten Korallenriffen glitzert. Hoch über dem Land thront der Kilimanjaro, im entlegenen Westen, nahe der Grenze zum Kongo tummeln sich Schimpansen in dichten Regenwäldern und auf Sansibar mischen sich Sultanspaläste und der Stolz der alten Suaheli-Kultur zu einem einzigartigen Mix.

Sehen Sie sich einmal unsere Tansania Reise an, Sie wird Ihnen gefallen und wir freuen uns, wenn Sie mit uns reisen!

Tansania Reisen: Ein Traum zwischen Serengeti und Sansibar
www.travel-and-personality.de